Wer eine Flasche Chianti Classico in die Hand nimmt und den schwarzen Hahn auf dem Etikett sieht, hält ein Stück toskanischer Geschichte in Händen. Der Gallo Nero — das schwarze-Hahn-Symbol des Consorzio Chianti Classico — reicht zurück bis ins 13. Jahrhundert, als Florenz und Siena um den Einfluss über das Weingebiet zwischen ihren Städten stritten. Heute ist er das unverwechselbare Zeichen eines der bekanntesten Weine Italiens.

Il vino della Toscana

Das Chianti-Gebiet liegt im Herzen der Toskana, zwischen Florenz im Norden und Siena im Süden. Die Böden sind karg und kalkhaltig, die Sommer heiß und trocken, die Winter kühl. Genau diese Bedingungen geben dem Sangiovese — der Hauptrebsorte des Chianti Classico — seinen Charakter: Kirsche, Pflaume, Kräuter, eine lebhafte Säure und feine Tannine. Es ist kein weicher Wein. Er ist ein Wein mit Rückgrat.

„Chianti Classico ist der Wein, der am besten schmeckt, wenn er zum Essen kommt — nicht davor, nicht danach. Er ist ein Essensbegleiter durch und durch.”

Die Qualitätsstufen — was die Etiketten sagen

  • Chianti Classico — mindestens 12 Monate Reife, darunter 3 Monate in Flasche
  • Chianti Classico Riserva — mindestens 24 Monate, davon 3 in Flasche; konzentrierter, strukturierter
  • Chianti Classico Gran Selezione — Spitzenklasse, mindestens 30 Monate, aus Einzellagen
  • DOCG-Siegel — Denominazione di Origine Controllata e Garantita, die höchste Klassifizierung Italiens

Vino e famiglia

Dazu passt Chianti Classico

Chianti Classico ist ein Alleskönner am Esstisch — aber er hat klare Stärken. Gerichte mit kräftigen Tomaten, gebratenes Fleisch, Pasta mit Ragù, gereifter Käse: Die Säure des Weins schneidet durch Fett, die Tannine verbinden sich mit Proteinen, das Fruchtaroma ergänzt herzhafte Aromen. Bei Cascina empfehlen wir ihn besonders zu unserem Saltimbocca alla Romana und zu gegrillten Fleischgerichten.

Ein guter Wein macht das Abendessen zu einem Erlebnis — nicht umgekehrt

Unser Weinkeller bei Cascina führt ausgewählte Chianti Classico DOCG aus kleinen Familienbetrieben. Wir glauben nicht daran, nur große Namen einzukaufen — viele der besten Flaschen kommen von Winzern, die man noch nicht kennt. Fragen Sie uns gerne nach einer Empfehlung für den Abend.

„Ein Wein, der Geschichte trägt, schmeckt anders. Man trinkt nicht nur Trauben — man trinkt ein Stück Toskana.”

Wir empfehlen dazu einen leichten Weißwein — einen Frascati aus den Albaner Bergen, dem natürlichen Begleiter der römischen Küche. Und danach vielleicht ein Glas Amaro für die Verdauung.

wein toskana sangiovese
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Ristorante Cascina
Kirchheim bei München